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Junggesellenabschiedsfischen (10)
3 Tage vor meiner Hochzeit zog es mich nochmal für eine Nacht raus  ans Wasser. Ich packte nur das nötigste ein, auch Zelt und Liege blieben zhuhause und der Kofferraum mußte für eine Nacht als Schlafplatz herhalten. Um 16Uhr kam ich am Wasser an und baute sofort alles auf. Bereits 17Uhr lagen alle 3 Montagen auf ihren Spods. Meine Taktik für die eine Nacht war einfach. Getrau nach Klaudios Motte "weniger ist mehr" fütterte ich bei jeder Rute nur ein Hand voll dazu. Allerdings setzte ich auf sehr intensive Stoffe. Die linke Rute befischte ich mit einem Schneemann bestehend aus einem Fischboilie mit Crayfish Popi.Die Boilies lagen 4 Wochen in reinem Fischöl und wurden mit Knoblauchpulver verfeinert. Dazu gabs eine handvoll der eingelegten Boilies. Die mittlere Rute befischte ich mit einer "eingelegten" Maiskette. 2 Wochen lag diese in einem Flavour. 2 Hände Stickmix gepaart mit frischem Dosenmais und ein Schuss Flavour sollten diesen Köder attraktiver machen.  Die rechte Rute wurden mit einem Ummantelten Hookbait der Geschmacksrichtung Bubble Gum der Firma Sucsessfullbaits ausgestattet. Ebenfalls ein Stickmixgemisch mit Dosenmais und einem Schuss BubbleGum Flavour sollten die Sache abrunden.





Anschließend machte ich es mir auf meinem Stuhl gemütlich und genoß ein kühles Pils.  Um 19 Uhr besuchte mich meine Freundin und unser 10wochen alter Sohn. Sie blieben aber nur kurz, da die Mücken wieder im Anmarsch waren. Keine 10min nachdem sie weg waren der erste Run...Bubble Gum...nach kurzem und unspektakulärem Bootsdrill lag ein strammer 24Pfünder auf der Matte. Als ich gerade dabei war den eingesackten Fisch im Wasser festzumachen pfiff die mittlere Rute ab. Der Drill war wesentlicher spannender und nach ca. 15min lag ein doch recht "kleiner" Karpfen mit 16 Pfund im Kescher. Es war 20.30Uhr und ich hatte bereits 2 Fische im Sack. Eigentlich konnte ich auch nach Hause fahren. Ich kontrollierte nochmal die Karpfensäcke und stellte fest das der 24er sich immer auf die Seite legen wollte. Nach kurzem überlegen entschied ich mich den Fisch freizulassen. Da ich keine Kamera dabei hatte, versuchte ich im Dunkeln noch ein paar Bilder mit dem Handy zu machen. Als ich den Fisch ins Wasser gleiten lies, kam ich mir ziemlich vera... vor, denn so krank wie er im Karpfensack getan hatte war er garnicht. Er schoss mit einer ordentlichen Wasserfontäne zurück ins Wasser und ich war einmal schön geduscht.





Ich zog mich müde in den Schlafsack zurück und versuchte zu schlafen.
Um 02.45Uhr sollte dann etwas sehr kurioses passieren. Ich bekam auf die mittlere Rute einen Biss.So dachte ich jedenfalls.Also raus aus dem Kofferraum, die Rute in die Hand, plötzlich klatschte es einmal laut auf dem Wasser. "Oh nein", dachte ich...Familie Biber. Sie beobachtete mich schon den ganzen Abend und machte immer wieder Alarm. Ich ging davon aus das er in meine Rute geschwommen sei, denn er kam genau aus dieser Richtung. Man konnte es im Vollmondschein gut erkennen.
Er zog weiter in Richtung meiner rechten Rute. Einen Augenblick später piepte auch diese ein paar mal und war dann ruhig. Na toll, gleich beide Ruten "versaut". Ich hatte nicht unbedingt die Lust nocheinmal rauszurudern. Doch die mittlere Rute hing total fest und ich führ hinaus um sie zu lösen und die Montage zu retten. Nachdem ich die ganze Schnur aus den Seerosen,Ästen und Kraut gelöst hatte schoss mir die Schnur durch meine Hände...nix wars mit Biber in der Schnur. Es war ein Karpfen der gerade die Flucht fortsetzte. Das Dumme, ich hatte keinen Kescher mitgenommen, da ich nicht von Fischkontakt ausgegangen bin.  Ich versuchte den Fisch müde zu machen und dann irgendwie Richtung Ufer zu lenken. Es begann ein heißer Drill den der Karpfen nach gut 10min gewinnen sollte. Ich habe seine Kraft unterschätzt und ihn zu "hart" rangenommen so dass er ausschlitzte. Mein Fehler. Aber ich nahm es relativ gelassen. Ich lies die Montage gleich vor Ort und führ mit der Rute zurück ans Ufer.So,dann war da ja noch die rechte Rute die ebenfalls gepiept hatte. Doch da war ich mir sicher das der Biber reingeschwommen ist. Ich entschied mich die Rute liegen zu lassen in der Hoffnung das der Hakenköder noch frei im Wasser lag. Ich zog die Watthose aus und legte mich in meinen Schlafsack. Kaum hatte ich den Reißverschluß bis oben zugezogen, mußte ich ihn wieder aufreißen. Vollrun auf der linken Rute. Ich versuchte den Fisch von Land aus zu drillen, doch kurze Zeit später hing er im Kraut fest. Also ab ins Boot. Von da aus ging der Drill dann weiter. Dieses mal mit dem besseren Ende für mich. Ergebnis war ein 19 Pfünder.



Da ich keine Lust mehr hatte die Montage wieder mit dem Boot auszubringen, entschied ich mich diese auszuwerfen. Dieses mal bestückt mit einer 24mm ummantelten Murmel Monster Crab. Ich warf noch  ein paar Fischboilies hinterher und um 3.45Uhr lag ich endlich wieder im Schlafsack.
Gegen 9Uhr wachte ich auf und dachte mir.Mensch einer könnte doch noch ablaufen. Und ohne Qutasch...im selben Augenblick pfiff die Monstercrab Rute ab. Jedoch hatte ich keine Chance den Fisch zu landen. Er zog sofort ins Schilf und selbst vom Boot aus hatte ich große Probleme die Montage heil rauszubekommen, so sehr hatte sich der Karpfen um das Schilf gewickelt. Das Vorfach hatte er zerrissen. Gerne hätte ich gewußt was am Haken hing. Anschließend packte ich alles zusammen, die Rute wie immer zum Schluss. Ich nahm die rechte Rute auf, die Rute durch die der Biber gezogen ist, dachte ich jedenfalls. Auch sie hing fest, aber es war Bewegung in den Seerosen zu sehen. "Nee nee", dachte das war in der Nacht nicht der Biber, sondern ein Doppelrun. Der Fisch hing die ganze Nacht fest. Also rein ins Boot, die Schnur von Seerosen und Kraut befreit und los ging der Drill, der Fisch schien gut erholt zu sein und forderte mir alles ab. Doch am Ende sollte der 4te und zugleich größte Fische der OneNightSession auf der Matte liegen. Mit 25Pfund ein schöner Abschluß einer kurisoen Session.




Fazit:
Die Klaudio Taktik "weniger ist mehr" ging auf.
Die Fische waren nicht wählerisch. 6Runs, 2 auf "eingelegte" Maiskette,2 auf Fischboilie und 2 auf ummantelte Bodenköder mit BubbleGum-Geschmack.(Wobei diese die größten Fische brachten).
Die ersten beiden Runs kamen fast zur gleichen Zeit.
Einen Doppelrun mitten in der Nacht.
Was habe ich dazugelernt...fahre niemals ohne Kescher raus wenn du denkst du hast nur einen Hänger

Bis zum nächsten Mal

Gruß Stefan


Karpfen Fangstatistik - Ein Projekt von Karpfenangler für Karpfenangler  
 
 
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